linkspartei Politik Partei Presse Links Kontakt Shop Service Ende der Hauptnavigation
Die Parteitage der Linkspartei.PDS
1. Tagung des 10. Parteitages
29. und 30. April 2006, Halle

Die Klais-Orgel in der Georg-Friedrich-Händel-Halle

Die Orgel


Die Geschichte der Orgel reicht zurück bis in die hellenistische Antike. Es war gelungen, die Hirtenflöte mit etwa 55 Pfeifen mit einer Tastatur zu verbinden, wobei Luft aus einem Balg in die Pfeifen geleitet wurde. Die Orgel wurde im Theater, im Circus und bei Großveranstaltungen der Antike eingesetzt. Im byzantinischen Kaiserreich wurde die Orgel auch bei Hofzeremoniellen bespielt. Das ist einer der Gründe dafür, dass sie in den Kirchen der griechischen und russischen Orthodoxie bis heute verpönt ist. In der Westkirche eroberte die Orgel einen festen Platz in der kirchlichen Liturgie (im Jahr 757 kam sie aus Byzanz nach Franken). Im 10. Jahrhundert baute man die Orgel mit 400 Pfeifen, und die Marienkirche in Danzig hatte 1585 eine Orgel mit 3742 Pfeifen. Nach Mozart ist dieses Instrument der König aller Instrumente, hoch technisiert, komplex und kompliziert. Jede Orgel verfügt über eine eigene Persönlichkeit, die von Orgelexperten, Akustikern, Architekten, Orgelbauern in mühevoller Teamarbeit erdacht, entwickelt und konstruiert wird.


Die Klais-Orgel, benannt nach der international renommierten Bonner Orgelbauwerkstatt Klais, konnte 2000 mit der Orgelweihe in das Musikleben in Halle eintreten. Und es tut einer Orgel gut, wenn sie oft ertönt. So soll es auch sein. Die Klais-Orgel wird zu unserem Parteitag, mit den Möglichkeiten ihrer besonderen Disposition, musikalische Themen zum Erklingen bringen - eine Welturaufführung mit Thomas Buchholz.



Der Organist


Thomas Walter Buchholz (geb. 27. August 1961, Eisenach) entstammt einem musikalischen Elternhaus. Sein Vater Kurt Wichmann wirkte als Oratoriensänger, Gesangspädagoge und Musikpublizist. Seine Mutter Jutta Buchholz war Konzertpianistin und Musikpädagogin. Mit sechs Jahren erhielt Thomas Buchholz seinen ersten Klavierunterricht. Es folgten Gesangs- und Orgel- sowie erster Kompositionsunterricht an der Eisenacher Musikschule. Nach seiner Schulzeit nahm er eine Lehre als Klavierbauer bei Blüthner in Leipzig auf. Danach folgte 1983 das Studium an der Hochschule für Musik in Leipzig: Komposition( bei Günter Neubert), Sologesang und Musikpädagogik (Diplom 1988). Noch während seiner wissenschaftlichen Tätigkeit an der Martin-Luther-Universität war Buchholz von 1988 bis 1992 Meisterschüler für Komposition an der Akademie der Künste zu Berlin bei Ruth Rechlin. Seit 1999 ist er Professor für Komposition am Staatlichen Komitas-Konservatorium Jerewan. Rund 70 Werke des Komponisten lassen eine musikalische Sprache erkennen, die weder traditionelle Wege geht noch exorbitante Novitäten in den Vordergrund stellt. www.buchholz-komponist.de



Orgelmusik zum Parteitag


Zur Eröffnung des Parteitages hören wir eine Intrade (Bach, Händel ... ). Am zweiten Tag des Parteitages erklingt eine Mozart-Metamorphose, die eine überraschende musikalische Wendung erfahren wird. Zum Abschluss hören wir die "Bewegte Orgel" mit bekannten Liedern, die dem Mitglied der Linkspartei.PDS, Prof. Thomas Walter Buchholz auch am Herzen liegen, die so noch nicht zu hören waren, eine Welturaufführung eben. Gert Gampe



Die Musikstücke als MP3-Dateien


Intrade (6:55 min, 6,5 MB)

Mozart-Metamorphose (8:23 min, 7,8 MB)

Bewegte Orgel (5:54 min, 5,5 MB)


1. Tagung des 10. Parteitages
ERWEITERTE SUCHE SUCHE