linkspartei Politik Partei Presse Links Kontakt Shop Service Ende der Hauptnavigation
04. Juni 2007

Einführung von Mitgliedernummern in der Partei DIE LINKE

Beschluss des Parteivorstandes vom 04. Juni 2007

Der Parteivorstand stimmt der Einführung von Mitgliedernummern in der Partei DIE LINKE zu.


Einführung von Mitgliedsnummern in der Partei DIE LINKE

Die Mitgliederverwaltung und -pflege erfolgt in der Linkspartei.PDS auf der Grundlage eines eigens für die Partei entwickelten Mitgliederprogramms, das den Anforderungen an die politische Arbeit mit den Mitgliedern und den Bestimmungen des Parteiengesetzes entspricht. Allerdings wird das Mitgliederprogramm bisher ohne Mitgliedsnummern geführt. Das hat zur Folge, dass regelmäßig ein hoher Verwaltungsaufwand beim Datenabgleich erforderlich ist, insbesondere bei der jährlichen Rechenschaftslegung der Partei (Zusammenfassung der Zuwendungen nach Zuwenderinnen und Zuwender). Fehlerhaft eingetragene Namen, falsche oder unvollständige Adressdaten oder fehlende Geburtsdaten führen zu Mehrfachdatensätzen für die gleiche Person, die aufwändig beseitigt werden müssen. Auch bei der Urabstimmung traten auf Grund der genannten Probleme Fehler auf, die korrigiert werden mussten.

Mit der Bildung der Partei DIE LINKE werden die bisherigen Mitgliederdaten von Linkspartei.PDS und WASG zusammengefasst. Unter Beachtung der genannten Probleme bietet es sich mit der Schaffung der gemeinsamen Mitgliederdatei an, für die Partei DIE LINKE einheitliche Mitgliedsnummern einzuführen. Dabei wird auch der Tatsache Rechnung getragen, dass die bisherige Mitgliederdatei der WASG bereits auf Mitgliedsnummern basiert.

Mit der Einführung von Mitgliedsnummern ist jedem Mitglied der richtige Datensatz eindeutig zuzuordnen. Jedes Mitglied ist eindeutig zu identifizieren. Die Vergabe einheitlicher Mitgliedernummern erfordert zunächst eine konzentrierte aufwändige Arbeit, führt aber künftig zu einem effektiveren und fehlerarmen Arbeiten mit dem Mitgliederprogramm und trägt dazu bei, den Verwaltungsaufwand zu senken.

Die Mitgliedsnummern sollen jeweils auch in den Mitgliedsausweis eingetragen werden. Insofern ist die Einführung von Mitgliedsnummern nicht nur eine technische Aufgabe, sondern auch eine politische Entscheidung der Partei. Deshalb wird der Parteivorstand um Zustimmung gebeten. Mitglieder werden auch künftig nicht über ihre Nummer definiert. Die Nummerierung bleibt ein technisches Hilfsmittel, dass dazu beiträgt, in den Gliederungen mehr Zeit für die politische Arbeit zu gewinnen. Daher findet die Einführung von Mitgliedsnummern auch die Zustimmung der Verantwortlichen in den Landesverbänden.  

Einführung von Mitgliedernummern in der Partei DIE LINKE
ERWEITERTE SUCHE SUCHE