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01. Februar 2006

Familienpolitik, Elterngeld und Strukturpolitik

Auf ihrer zweimal im Jahr stattfindenden bundesweiten Klausurtagung verständigten sich junge Abgeordnete der Linkspartei.PDS in Bundestag und Landtagen, junge Mitglieder in Landes- und Bundesvorständen der Partei sowie junge hauptamtliche Dezernenten über die Ausrichtung der Linkspartei.PDS nach der erfolgreichen Bundestagswahl und im Parteibildungsprozess mit der WASG.
Dazu erklärt das Mitglied des Parteivorstandes Anja Stiedenroth:

Als strategische Felder für die weitere Parteientwicklung sehen wir unter 35jährigen die Familienpolitik, Bildungspolitik sowie die Struktur- und Regionalpolitik. Als Eckpunkte betrachten wir:
  • Abschied vom Ernährersystem in der Familien- und Steuerpolitik mit einem klaren Votum für die Aufhebung des Ehegattensplittings zugunsten einer Politik, die Kinder in den Mittelpunkt rückt.
  • Unterstützung bei der Erarbeitung eigener Positionen der Fraktion „Die Linke“ zum Elterngeld.
  • Ausarbeitung von Strategien zum Umgang mit regionalem Strukturwandel in Bezug auf Demographie, Abwanderung und Schrumpfung für Ost- und Westdeutschland.
Darüber hinaus wurde verabredet, dass die rund achtzig jungen Abgeordneten, Vorstandsmitglieder und Dezernenten ihre Zusammenarbeit künftig durch ein bundesweites Weiterbildungskonzept intensivieren, um aktiver als bisher in die künftige programmatische und organisatorische Parteientwicklung eingreifen zu können.

Die Koordination liegt weiterhin bei Anja Stiedenroth (Parteivorstand der Linkspartei.PDS) und Falk Neubert (MdL, Landtag Sachsen).