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15. Februar 2006

Grenzen dicht – nicht nur für Menschen in Not, auch für solche in Rot

Zum Einbürgerungsfragebogen in Bayern erklärt der Bundesgeschäftsführer Dietmar Bartsch:

Dieser Vorschlag Becksteins erfolgt zum richtigen Zeitpunkt – in der Hochzeit des Karnevals. Gerade jetzt gebiert der Bayer seltsame Ideen. Die krudeste stammt derzeit vom bajuwarischen Sheriff Beckstein, der auf einem Fragebogen zur Einbürgerung allen Ernstes die Sympathie mit der Linkspartei.PDS erfragen will.

Der kalte Krieger Beckstein schwingt die Gesinnungskeule und versucht diesmal im Rahmen eines Einbürgerungs-Fragebogens die Linkspartei.PDS zu treffen. Offenbar ist in Bayern die Nachricht noch nicht angekommen, dass die Linkspartei.PDS nicht nur eine Fraktion im Bundestag, Bürgermeister und Oberbürgermeister stellt, sondern auch in zwei Ländern mitregiert.

Da es Innenminister Beckstein offenbar nicht vermag, über den Weißwurst-Äquator hinaus zu schauen, schlage ich ihm vor, nicht nur Ausländer sondern alle Fremdlinge bei dessen Überschreitung einer hochnotpeinlichen Befragung zu unterziehen und eine Bayern-Cart einzuführen Diese muss nicht nur Passbild und Fingerabdruck sondern auch deutlich sichtbar Auskunft über Parteimitgliedschaften und Stimmverhalten zur letzten Bundes- oder Landtagswahl enthalten. Die Bayern-Cart muss ständig und gut sichtbar getragen werden.

Grenzen dicht – nicht nur für Menschen in Not, auch für solche in Rot.