linkspartei Politik Partei Presse Links Kontakt Shop Service Ende der Hauptnavigation
25. April 2006

Zukunft der Energiegewinnung liegt in erneuerbaren Energien

Aus Anlass des 20. Jahrestages der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl warnt der stellvertretende Parteivorsitzende und Umweltminister in Mecklenburg-Vorpommern Wolfgang Methling vor einer Verlängerung der Laufzeiten von Kernkraftwerken. Er erklärt dazu:

Die schrecklichen Ereignisse von vor 20 Jahren sollten Anlass sein, die Diskussion um die Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken, insbesondere von Seiten der CDU, endlich zu beenden. Neben den Risiken der Nutzung der Kernenergie ist auch zu bedenken, dass Uran wie Kohle oder Erdöl ein endlicher Rohstoff ist und damit in absehbarer Zeit nicht mehr zur Verfügung steht. Die Zukunft der Energiegewinnung liegt in erneuerbaren Energien.

Mecklenburg-Vorpommern hat aus dem Atomunfall in Tschernobyl gelernt und Schlussfolgerungen gezogen. Bei der Nutzung erneuerbarer Energien haben wir inzwischen eine Vorreiterrolle eingenommen. Immerhin wurden 2004 bereits 31 Prozent des Stroms aus regenerativen Energiequellen gewonnen. Damit liegt Mecklenburg-Vorpommern in der Bundesrepublik an der Spitze. Das Umweltministerium fördert die Nutzung erneuerbarer Energien mit rund 4,5 Millionen Euro jährlich. So wurde gestern beispielsweise eine Biogasanlage in Ivenack (Mecklenburg-Vorpommern) in Betrieb genommen. Das Umweltministerium hat dieses Vorhaben mit 564 000 Euro gefördert