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29. Juni 2006

Allianz für Deutschland: Maximalprofit und Entlassungen

Zur Situation auf dem Arbeitsmarkt erklärt der Bundesgeschäftsführer Dietmar Bartsch:

Ein Grund für die Jubelschreie von Konjunktur und Aufschwung von Union und SPD kann ich nicht erkennen. Allen, die wieder Arbeit haben, ist zu wünschen, dass es kein 1-Euro-Job ist, der sie nur kurzfristig aus der Statistik entlässt, dass es kein WM-Arbeitsplatz ist, der am 10. Juli beendet ist oder dass es gar ein Job bei einem börsennotierten Unternehmen ist.

Gerade im letzten Fall könnte es sein, dass sich der Besitzer eines Arbeitsplatzes auch bei satten Gewinnen des Unternehmens recht schnell wieder auf der Straße befindet. Die „Allianz“ z.B. macht vor, wie man seiner Verantwortung nicht gegenüber der Gesellschaft, sondern nur gegenüber seinen Aktionären nachkommt. Menschen werden dem Staat zur Verwaltung übergeben. Dieser scheint unfähig, entsprechende Rahmenbedingungen zu schaffen, sie wieder in existenzsichernde Arbeit zu bringen. Wie auch, wird doch das Verhalten der „Allianz“ von der rot-schwarzen Allianz gefördert. Als Dankeschön gibt’s demnächst noch die Unternehmenssteuersenkung oben drauf.

Sportlich will ich es so formulieren: Selbst Klinsmann weiß, dass das Spiel über den linken Flügel Erfolg versprechend ist!

Die Linkspartei.PDS setzt auf Arbeitsmarktpolitik, die auch die Verantwortung der Wirtschaft für den Abbau der Arbeitslosigkeit festschreiben soll. Unser Ansatz bleibt:
  • Neue Arbeitsplätze durch eine offensive Beschäftigungspolitik
  • Arbeitszeitverkürzung und Überstundenabbau
  • Entwicklung eines öffentlich finanzierten Beschäftigungssektors
  • Überwindung von Hartz IV hin zu versicherungspflichtigen Arbeitsverhältnissen durch die Bündelung von Mitteln aus Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik.