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20. Dezember 2006

Alternativgipfel gegen die Armut in dieser Welt

Die Linkspartei.PDS beteiligt sich aktiv an den Bündnissen, die zum G8-Gipfel unterschiedlichste Veranstaltungen und Proteste organisieren. Dazu erklärt die stellvertretende Parteivorsitzende Katja Kipping:

Bundeskanzlerin Merkel will den Abbau globaler Ungleichheiten und die Entwicklungshilfe für Afrika zu einem Schwerpunktthema des Weltwirtschaftsgipfels machen. Wenn diese Ankündigung mehr als ein PR-Gag sein soll, dann sollte sie sich auch dafür einsetzen, dass die entsprechenden Gelder für Entwicklungshilfe im Bundeshaushalt aufgestockt werden. Für 2007 hat sie es verabsäumt, aber wir werden sie bei der nächsten Debatte um den Haushalt 2008 daran erinnern.

Die Linkspartei.PDS kämpft für Gerechtigkeit nicht nur vor der eigenen Haustür sondern weltweit. Wir wollen eine Brücke bauen zwischen den globalen Fragen von Armut, Umwelt und Frieden und den konkreten Sorgen der Menschen in Deutschland und zeigen, dass der Neoliberalismus nicht alternativlos ist.

Die Linkspartei.PDS und die WASG beteiligen sich an der Arbeit in den Bündnissen und unterstützen die Vorbereitung der bereits in Planung befindlichen Veranstaltungen im Umfeld des G8-Gipfels. Dazu gehören eine Großdemonstration am 2. Juni in Rostock, ein Alternativgipfel über die gesamte Woche, der öffentlich über Ursachen und Folgen der Globalisierung aufklären soll, und ein groß angelegtes Protestcamp mit viel Kultur und Aktionen des zivilen Ungehorsams.

Wir rufen die Mitglieder der Linkspartei, die Sympathisantinnen und Sympathisanten der „Linken“ auf, ihre Ideen in die Vorbereitung einzubringen und sich an den friedlichen Protesten zu beteiligen.

Der G8-Gipfel ist für Die Linkspartei.PDS und WASG eine politische Herausforderung: Es geht um die Herausbildung einer globalisierungskritischen "Alternativagenda“. Wir streiten dafür, mehr Geld in die Entwicklungspolitik statt in die Rüstung zu stecken und setzen uns für eine nachhaltige Wende in der Energiepolitik – weg von wachsenden Rohstoffimporten hin zu erneuerbaren Energien – ein.