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18. Januar 2007

Kennzeichnungspflicht für gentechnisch veränderte Produkte

Zur morgen in Berlin beginnenden Internationalen Grünen Woche erklärt der stellvertretende Parteivorsitzende Wolfgang Methling:

Landwirte und Verbraucher müssen die Möglichkeit haben, zwischen gentechnisch freien und gentechnisch veränderten Futter- und Lebensmitteln zu wählen. Deshalb ist eine eindeutige Kennzeichnungspflicht für alle Produkte notwendig. Hier ist die Bundesregierung gefordert, entsprechende Kennzeichnungen auf bundes- und europäischer Ebene durchzusetzen.

Derzeit ist niemand in der Lage, die möglichen Folgen von Eingriffen in soziale und ökologische Systeme genau zu prognostizieren. Was einmal in der Natur ist, kann nicht wieder zurückgeholt werden. Deshalb ist es notwendig, ökologisch besonders sensible Gebiete wie Naturparke oder Naturschutzgebiete vor genetisch veränderten Organismen zu schützen. Mehr Aufmerksamkeit muss der Erforschung der mit der grünen Gentechnik verbundenen Risiken gelten.