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19. Januar 2007

Auftakt für die Gründung eines Hochschulverbandes

Zum heute in Frankfurt am Main beginnenden Hochschulkongress für eine neue Linke erklärt die stellvertretende Parteivorsitzende Katja Kipping:

Wir wollen den Neoliberalismus nicht nur bei Wahlen sondern auch kulturell und intellektuell herausfordern. Dazu ist eine Verankerung an den Hochschulen eine wichtige Voraussetzung. Mobilität und wechselnde Lebensmittelpunkte prägen das Leben vieler Studierender und Wissenschaftler. Ein Hochschulverband, in dem man auch nach dem Wechsel des Studienortes weiter mitwirken kann, erleichtert in Zeiten zunehmender Mobilität politisches Engagement.

Der Hochschulkongress unter dem Motto "Get up, stand up for your right" soll einen Auftakt für die bevorstehende Gründung eines Hochschulverbandes geben. Schon im Satzungsentwurf für die neue Linke ist die Option eines Hochschulverbandes als Bestandteil des Jugendverbandes vorgesehen.

Bereits in der Vergangenheit hat es in der Linkspartei.PDS viele engagierte Hochschulgruppen gegeben. Es ist wichtig, dass der zukünftige Hochschulverband an deren Arbeit anknüpft und die neue Linke mit prägt.

Als WASG und PDS sich auf den Weg gemacht haben, um eine gemeinsame neue linke Partei zu bilden, da waren wir uns alle einig, dass es um mehr als die einfache Addition zweier Parteien geht. Im Parteineubildungsprozess ging und geht es immer auch darum, neue Akteure zu gewinnen. Die sich anbahnende Bildung eines Hochschulverbandes macht Mut, dass dieser Anspruch Wirklichkeit wird.