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27. Januar 2007

Rechtsextremismus bekämpfen - Zivilgesellschaft stärken

Zu den Aktionen gegen Rechtsextremismus anlässlich des heutigen Gedenktages für die Opfer des Holocausts erklärt die stellvertretende Vorsitzende Katina Schubert:

Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht neue Gewalttaten mit rechtsextremem Hintergrund bekannt werden. Neonazis versuchen, Parlamente und Kommunalvertretungen als Bühne für ihre menschenverachtende Propaganda zu instrumentalisieren. Ganze Stadtviertel werden in Angst und Schrecken versetzt.

Gleichzeitig machen die vielfältigen Aktivitäten und Aktionen in diesen Tagen und im ganzen Jahr deutlich: Es gibt eine aktive Zivilgesellschaft, die sich dem Rechtsextremismus in den Weg stellt. Deshalb kommt es jenseits aller Diskussionen um Partei- und Organisationsverbote vor allem darauf an, zivilgesellschaftliche Strukturen weiter zu stärken und zu ermutigen. Die Opferberatungsstellen, die mobilen Beratungsteams, Antifa-Gruppen und Initiativen sind zentrale Bestandteile dieser Zivilgesellschaft. Deshalb brauchen sie weitere Unterstützung und wo nötig öffentliche Mittel zur Finanzierung ihrer Arbeit.